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Archiv der Kategorie Fukushima-Telegramm

“Japan’s last operational reactor, on the northern island of Hokkaido - will go offline on 5 May” - NewScientist, 28 April 2012

Source: newscientist.com, ” / 28.4.2012 / “Japan’s last operational reactor, on the northern island of Hokkaido - will go offline on 5 May” - NewScientist, 28 April 2012: (..) But with a third of Japan’s energy previously nuclear, political pressure to reopen the reactors is mounting. Last week the country’s prime minister, Yoshihiko Noda, laid out the case in The Washington Post. He argues that importing energy is a crippling cost to industry. Den Rest des Eintrags lesen »

“Die neue Schützhülle über dem Unglücksreaktor wird eine Spannweite von 257 Metern und eine Höhe von 109 Metern haben” - 26 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl beginnen die Bauarbeiten, dw.de, 26.4.2012

Quelle: dw.de /26.4.2012 /   “Die neue Schützhülle über dem Unglücksreaktor wird eine Spannweite von 257 Metern und eine Höhe von 109 Metern haben - 26 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl beginnen die Bauarbeiten über dem zerstörten vierten Block des stillgelegten Atomkraftwerks im Norden der Ukraine”, dw.de, 26.4.2012 /Kommentar 1000news.de: Der aufmerksame Beobachter darf verblüfft sein, Den Rest des Eintrags lesen »

Japão busca alternativas à energia nuclear / Novas fontes / Ideias para diminuir o consumo /dw.de

Quelle: dw.de / 10.3.2012 / “(..) Um ano após o desastre em Fukushima, o Japão continua funcionando, surpreendentemente, sem uma boa parte de sua energia nuclear. Por medo de um apagão, durante anos era impensável que a terceira maior economia do mundo pudesse sobreviver sem essa fonte. Agora, estão ativas apenas três das 54 usinas nucleares que, até a catástrofe de 2011, cobriam 30% da demanda energética do país, porém seu funcionamento será encerrado em abril.(..)” >> dw.de

Ein Jahr danach: Das Fukushima-Telegramm auf 1000news.de >> news-online.de :: wissen, was zählt <<

Quelle: 1000news.deSeit einem Jahr auf 1000news.de: Das Fukushima-Telegramm 2012

Fukushima-Telegramm März 2012:”Heute sind sechzig Prozent der Japaner gegen Atomkraft” - 3sat TV Gert Scobel, 8.3.2012

Quelle: 3sat TV / www.3sat.de/scobel /1000news.de / März 2012 /Der Atomexperte Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz) kommentiert im Interview mit Gert Scobel am 8.3.2012 auf 3sat TV die aktuelle Lage in Fukushima: Jetzt ist der Reaktor Nr. 4 zum gefährlichsten Teil der Anlage geworden, weil man - durch neue fotografische Aufnahmen dokumentiert - festgestellt hat, dass fünfzehntausend alte Kernbrennstäbe aus der Produktion mehrerer Jahre im für die Kühlung und Lagerung vorgesehenen, aber beschädigten Hochbehälter absturzgefährdet sind.

Die Folge einer dadurch ausgelösten neuen Atomkatastrophe in Fukushima könne eine Verstrahlung der Umwelt bis in die Entfernung von 250 km sein. Dann wäre auch die japanische Haupstadt Tokio direkt betroffen. Den Rest des Eintrags lesen »

Programmhinweis: “Japan - Land ohne Zukunft?”, 3sat TV, 8.3.2012, 20.15h / Gert Scobel, 8.3.’12, 21h

Quelle: 3sat.de / 8.3.2012 / “Japan - Land ohne Zukunft?” / Der Programmankündigung auf 3 sat.de zufolge haben “regierungsunabhängige Wissenschaftler in Japan (..)” in den ersten acht Wochenen nach dem Atomunfall in Fukushima (März 2011) eine Landkarte der von der radioaktiven Strahlung erfassten Gebiete erstellt. Dabei begegneten die Experten sowohl den bereits evakuierten Einwohnern aus der Region Fukushima als auch denen, “die sich gegen die Evakuierung wehren: Alte Menschen, die ihre Haustiere nicht zurücklassen möchten, Bauern, die ihr Saatgut und ihre Pflanzen wegwerfen, Kinder, die nun Sportunterricht im Klassenraum haben, weil der Aufenthalt im Freien gefährlich ist (..)” Lesen Sie weiter auf >> 3sat.de

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Ein Jahr nach Fukushima: Neue Kritik am Konzept der atomaren Sicherheit - «Die Behauptung, unsere Atomkraftwerke seien zu 100 Prozent sicher, hat dazu geführt, dass jeder Verbesserungsvorschlag zum Tabu erklärt wurde.» nzz.ch, 2.3.2012

Quelle: nzz.ch / 2.3.2012 / Die Neue Zürcher Zeitung berichtet ein Jahr nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe in Fukushima/Japan (März 2011) in ihrer Online-Ausgabe von der in Japan geübten Praxis nuklearer Sicherheit beim Betreiben von Atomkraftwerken (Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission). “Im Bewusstsein ihrer technischen Überlegenheit seien die verantwortlichen Techniker, Unternehmen und Politiker zu arrogant geworden, hält der Bericht fest. Mit der Katastrophe in Fukushima seien sie in ihre selbstgestellte Falle getappt. «Die Behauptung, unsere Atomkraftwerke seien zu 100 Prozent sicher, hat dazu geführt, dass jeder Verbesserungsvorschlag zum Tabu erklärt wurde.»” Lesen Sie weiter auf >> nzz.ch

“In Ostjapan haben die Menschen genaue Strahlenkarten erstellt und ihr Leben dementsprechend angepasst. In Hotspots wie einigen Stadtteilen der mehr als 60 Kilometer von dem AKW entfernten Stadt Fukushima spielen Kinder nur drinnen, in geringer verstrahlten Gebieten wie dem 25 Kilometer nördlich der Meiler gelegenen Mina-Soma auch draußen.” - derStandard.at, 21.2.2012

Quelle: derstandard.at   / 21.2.2012 / “In Ostjapan haben die Menschen genaue Strahlenkarten erstellt und ihr Leben dementsprechend angepasst. In Hotspots wie einigen Stadtteilen der mehr als 60 Kilometer von dem AKW entfernten Stadt Fukushima spielen Kinder nur drinnen, in geringer verstrahlten Gebieten wie dem 25 Kilometer nördlich der Meiler gelegenen Mina-Soma auch draußen.” - Lesen Sie weiter auf >> derstandard.at

“Erstens wird die Entsorgung des radioaktiv verseuchten Reaktors Fukushima Daiichi allein mehr als 15 Milliarden Dollar kosten” und außerdem “ist das Vertrauen der Bevölkerung in den angeblich sauberen Atomstrom zerstört.” nzz.ch, 4.2.2012

Quelle: nzz.ch / Neue Zürcher Zeitung /4.2.2012 / “Erstens wird die Entsorgung des radioaktiv verseuchten Reaktors Fukushima Daiichi allein mehr als 15 Milliarden Dollar kosten. Zweitens sind Entschädigungszahlungen, die ein Mehrfaches davon erreichen dürften, an Opfer in der Krisenregion zu entrichten. Drittens ist das Vertrauen der Bevölkerung in den angeblich sauberen Atomstrom zerstört.”  /  “(..) Und viertens könnten Japans Industriekonzerne in echte Bedrängnis geraten; sie zahlten für Strom schon bisher 40 Prozent mehr als die US-Konkurrenz und 150 Prozent mehr als die Koreaner. Die um ihr Überleben kämpfende Tokyo Electric Power (Tepco) will den Strompreis erhöhen. Es rächt sich jetzt, dass die Regierung jahrzehntelang Gebietsmonopolen wie Tepco freie Hand liess und einseitig auf die Karte Nuklearenergie setzte. Vielleicht wird die Entwicklung neuer Energieformen in dem an Naturschätzen armen Land anderswo Aufbruchstimmung erzeugen. Hoffnungen gesetzt werden auf die Solarenergie; thermische Quellen könnten ein vielversprechender Energiespender sein (..)”  Lesen Sie weiter auf >>  nzz.ch

+++ Fukushima-Telegramm / Ein Jahr nach der Atomkatastrophe: Können die Ruinen von Fukushima Daiichi einem erneuten starken Erdbeben widerstehen oder muss mit einem neuen nuklearen Unfall gerechnet werden? +++ dradio.de

Quelle: dradio.de /14.2.2012  /1000news.de: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe: Können die Ruinen von Fukushima Daiichi einem neuen starken Erdbeben widerstehen oder  muss mit einem neuen nuklearen Unfall gerechnet werden?  / Der Deutschlandfunk / “Forschung aktuell” berichtet auf der Website dradio.de, dass japanische Seismologen aktuell eine ungünstige Prognose für die Folgen eines möglichen neuen Erdbebens in der Nähe des im März 2011 havarierten Atomreaktors Fukushima Daiichi abgeben.  Das hängt damit zusammen, dass die geologischen Verhältnisse in der Umgebund von Fukushima sich verändert haben. Die japanischen Forscher leiten ihre Erdbeben- bzw. Atomwarnung von einem der Lage in Fukushima sehr ähnlichen Vergleichsfall ab (Iwaki-Beben vom April 2011), der Anlass zur Sorge gibt, dass auch in der unmittelbaren Nähe von Fukushima Daiichi neue Erdbeben mit der Folge erneuter zusätzlicher Verstrahlung auftreten könnten. Offenbar stellen beschädigte und sogar ’stillgelegte’ Atomanlagen ein erhebliches Risiko für Mensch und Umwelt dar. Lesen Sie weiter auf >>  dradio.de

“Serious errors in how the disaster was handled” - Japan’s regulating agency had no clear plan for the Fukushima scenario, dw-world, Dec. 26, 2011

Source: dw-world.de / 26.12.2011 / “Nine months after the tsunami that crippled Japan’s Fukushima nuclear power plant and triggered a nuclear disaster, an independent committee has uncovered serious errors in how the disaster was handled.” /Read more on >> dw-world.de

Fukushima-Bilanz Dezember 2011: Schlechte Kommunikation, mangelnde Ausbildung, falsche Risikoeinschätzung - Untersuchungsbericht der japanischen Regierung, nzz.ch

Quelle: nzz.ch / dapd / 26.12.2011 / “Die Reaktion der zuständigen Stellen auf den Atomfall nach dem Tsunami vom 11. März in Japan war laut einem Untersuchungsbericht der Regierung in Tokio konfus und fehlerhaft.” Lesen Sie weiter auf  >> nzz.ch Den Rest des Eintrags lesen »

Neun Monate nach Fukushima: “Kaltabschaltung” - Mythenbildung statt Sicherheit? sonnenseite.com

Quelle: sonnenseite.com / Franz Alt / 16.12.2011 / 1000news.de / Redaktion 1000news.de - news-online.de :: wissen was zählt / Neun Monate nach dem Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima /Japan bleiben viele Frage offen. Konnten die Prozesse der Kernschmelze im Atomkraftwerk vollständig gestoppt werden? Lässt sich verhindern, dass große Teile der Region Fukushima auf Dauer verstrahlt und die Einwohner auf Jahrzehnte gesundheitlich gefährdet sind? Ist das Sicherheitsmanagement für die übrigen Kernkraftwerke in Japan grundlegend verbessert und erneuert worden? Handelt es sich bei der Katastrophe in Fukushima um menschliches Versagen oder ist die Technik der Stromerzeugung mit Atomkraftwerken grundsätzlich gefährlich? Sind die Probleme mit der Entsorgung und Entseuchung der atomar vergifteten Böden und Gewässer einschließlich des Meerwassers gelöst oder derzeit nur aufgeschoben worden? Wurde die Öffentlichkeit in Japan und weltweit angemessen informiert und aufgeklärt? Den Rest des Eintrags lesen »

Der lange Weg zur Energieeffizienz - Die Ukraine braucht eine neue Energiepolitik, dw-world.de 2011

Quelle: dw-world.de / “(..) Dächer sind oft undicht, Fenster einfach verglast und Häuser kaum wärmegedämmt. Auch die Versorgungsnetze für Wärme, Strom und Warmwasser sind veraltet. “Wenn wir nicht jetzt agieren, riskieren wir, in fünf bis zehn Jahren mit einer kollabierten Infrastruktur zu enden”, warnte Elena Rybak, Geschäftsführerin der Europäisch-Ukrainischen Energieagentur, gegenüber dem Nachrichtenportal EurActiv. Ein wichtiger Grund: “Es fehlen Anreize, Energie zu sparen” erklärt der Handelsdelegierte Postl. “Die Gaspreise sind niedrig und werden weiter subventioniert. Das lädt zur Verschwendung ein.” Die könnte allerdings zurückgehen: Der Internationale Währungsfonds, der der Ukraine in der Wirtschaftskrise Kredite bewilligt hat, knüpft die Geldvergabe an den Abbau von Subventionen. Deshalb hat die Regierung die Gaspreise 2010 um 50 Prozent erhöht. Vor der nächsten für April geplanten Erhöhung schrecke die Regierung nun zurück(…)” lesen Sie weiter auf >> dw-world.de

“Nebelpfade, Halbwahrheiten, Täuschungsversuche…” - Heinz Smital (Greenpeace) kritisiert die FUKUSHIMA-Berichterstattung auf ZEIT ONLINE, 16.9.2011

Quelle: blog.greenpeace.de /”Nebelpfade, Halbwahrheiten, Täuschungsversuche…” - Heinz Smital (Greenpeace) kritisiert die FUKUSHIMA-Berichterstattung auf ZEIT ONLINE, 16.9.2011 / “(…) Absurd wird es, wenn sogenannte Strahlenschützer über Grenzwerte zwischen 1 und 20 Millisievert schwadronieren und das einzige deutsche Mitglied der Internationalen Strahlenschutzkommission meint, man sollte eher über 20 bis 100 Millisievert Grenzwerte nachdenken, um die Menschen nicht so viel Stress auszusetzen. Er redet von zusätzlicher Strahlung – zur sogenannten natürlichen Strahlung. Den Rest des Eintrags lesen »

Programmhinweis: “Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - Arbeiter in Fukushima”, ZDF, FRONTAL 21, 4.10.2011, 21.45h

Quelle: zdf.de / ZDF, Frontal 21 /  Dienstag, 04.10.2011 21:00 - 21:45 Uhr - VPS 04.10.2011 21:00 / Wiederholung am Di , 11.10.2011, 21.15 Uhr und Mi, 12.10.2011, 00.45 Uhr / “Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - Arbeiter in Fukushima / Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - so schickt TEPCO Arbeiter in das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima. Mit umgerechnet rund 1000 Euro pro Arbeiter und Tag kalkuliert der Stromkonzern. Bei den zumeist über Sub- und Subsubunternehmen angestellten Arbeitern kommen in manchen Fällen nicht einmal 100 Euro an. Den Rest des Eintrags lesen »

“Bürgermeister der betroffenen Ortschaften äusserten sich skeptisch. Die Region müsse erst dekontaminiert werden, bevor die Einwohner zurückkehren könnten” - Japans Regierung und die atomare Strahlung II - nzz.ch, Oktober 2011

Quelle: nzz.ch / 1. Oktober 2011 /”(..) P. K. Tokio ⋅ Japans Regierung hat am Freitag die Evakuierungsempfehlung für die Zone in einem Radius von 20 bis 30 Kilometern um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi aufgehoben. Die Lage im Kernkraftwerk sei relativ stabil und die Ortschaften hätten Pläne zur Dekontaminierung vorgelegt, hiess es zur Begründung. Den Rest des Eintrags lesen »

Fukushima im September 2011 - Neue Kernschmelze trotz Kühlung? ARD, Tokio, 11.9.2011

Quelle: tagesschau.de, 11.9.2011 / “(..) Hajimu Yamana, der die Kommission zur Stilllegung und Entsorgung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 leitet, befürchtet: “Der Reaktor 1 ist sehr nahe an einer kompletten Kernschmelze. Nummer 2 und 3 teilweise, aber nicht zu einem geringen Teil. Es ist klar, dass sich das geschmolzene Material im Block 1 bereits durchgefressen hat und auf den Boden des Behälters zur Eindämmung gefallen ist. Bei 3 und 2 bin ich mir nicht sicher. Es gibt noch keine verlässlichen Daten dazu, aber die Möglichkeit ist ziemlich hoch.”(..)”  Lesen Sie weiter auf >> tagesschau.de

Nach der Explosion im Atomofen von Marcule / Frankreich: Nachdenken über den Atomausstieg

Quelle: nzz.ch, 13.9.2011 /Manfred Rist, NZZ, Paris / “(..) Frankreichs Behörden haben am Montag nach der Explosion in einem Verbrennungsofen für radioaktiven Müll in Marcoule rasch reagiert: Sicherheitsvorkehrungen sind umgehend getroffen und die fünf Opfer – ein Toter und Schwerstverletzter – sind rasch evakuiert worden. Die Medien wurden schnörkellos und offen orientiert. Rasch auch klassierte man den Vorfall als reinen «Industrieunfall», vom dem im übrigen keine Strahlengefahr ausgehe.   Obwohl auch 24 Stunden nach dem Unglück keine genauen Angaben vorliegen, wieso der Ofen, in dem pro Jahr bis zu 5000 Tonnen leicht radioaktives Material verbrannt werden, explodierte, ist es höchstwahrscheinlich zutreffend, nicht von einem «Nuklearunfall» zu sprechen. Dennoch hat die Internationale Atomenergiebehörde IAEA aber Informationen zur Detonation gefordert. Auch Politiker in Frankreich, etwa Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal, forderten umgehend ein rasche Aufklärung über die fatalen Ereignisse und eine Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen.(..)” Lesen Sie weiter auf >> nzz.ch

+++ Nachgelesen 2.8.2011: “Die tatsächlichen Werte könnten sogar noch deutlich höher liegen” - mehr als zehn Sievert pro Stunde Strahlung in Fukushima? +++

Quelle: tagesschau.sf.tv / Schweizer Fernsehen / 2.8.2011 /”(..)

Wie viel Strahlung verträgt der Mensch?

ab 0,5 Sievert: erhöhtes Krebsrisiko (7,5%)

1-2 Sievert: 10% sterben nach sechs Wochen

3-4 Sievert: 50% sterben an der Strahlendosis

ab 6 Sievert: Sterblichkeitsrate 100%, Lebenserwartung (LEW): vier Wochen Den Rest des Eintrags lesen »

+++ Fukushima-Telegramm, August 2011 : Wird die Evakuierungszone um die zerstörten Atomanlagen in Fukushima aus ökonomischen Gründen wieder aufgehoben? +++

Quelle: sonnenseite.com / GLOBAL 2000 /ots.at / August 2011 /”Im Laufe der Explosionen wurden nicht nur kurzlebige Radionuklide wie Jod in die Umgebung ausgeworfen, sondern neben Plutonium und Strontium auch große Mengen Cäsium mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren - die betroffenen Landstriche wären erst nach 300 Jahren wieder bewohnbar.” -

+++ Fukushima-Telegramm, 2.8.2011: “Wieder alarmierende Strahlenwerte in dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima gemessen”, FOCUS Online, 2.8. +++

Quelle: FOCUS, focus.de, 2.8.2011 /”(..)Neue Strahlenrekorde im Kraftwerk” / “Indes sind in den letzten Tagen wieder alarmierende Strahlenwerte in dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima gemessen worden. Offenbar gibt es ein Leck in einem der Gebäude, das als Deponie für radioaktiv verseuchtes Wasser dient. In einem eigentlich leeren Nebengebäude wurden bereits am Samstag 700 Tonnen des verseuchten Wassers aufgespürt. Gemessen wurden 19 000 Becquerel Cäsium 134 auf einen Kubikzentimeter sowie 22 000 Becquerel Cäsium 137 – beides extrem hohe Werte.Außerdem teilte der AKW-Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) am Dienstag mit, auch in einem Lüftungsschacht seien mehr als zehn Sievert gemessen worden. Bereits am Vortag waren am Boden des Schachts ähnlich hohe Werte festgestellt worden. Der Schacht ist nach Tepco-Angaben deshalb so verstrahlt, weil er unmittelbar nach dem Unglück vom März dazu benutzt worden war, Druck aus dem Reaktorbehälter 1 abzulassen. Dort war nach heutigem Informationsstand die Kernschmelze bereits in vollem Gange.(..)”

+++ Fukushima-Telegramm, 9.7.2011 - Atom ohne Strom? - Japans Regierung: Abriss des Reaktors in FUKUSHIMA wird noch Jahrzehnte dauern +++

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, mz-web.de, 9.7.2011 / AFP 9.7.2011 / (dpa) /Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf die Agenturen AFP und dpa, dass die Regierung in Tokio jetzt davon ausgeht, dass die Aufräum- und Abrissarbeiten an dem havarierten Atomreaktor in Fukushima/Japan noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Lesen Sie weiter auf mz-web.de

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“Public support for the firm at the centre of the world’s worst nuclear crisis since Chernobyl” - Japanese government-devised aid plan for TEPCO, dw-world.de, 14.6.2011

Quelle: Deutsche Welle, dw-world.de / 14.6.2011 /”Japan’s cabinet on Tuesday approved a bill to help nuclear energy company TEPCO compensate tens of thousands affected by the crisis at its Fukushima Daiichi nuclear plant.” / “The support bill, which is yet to be approved by parliament, will see the creation of a body to handle claims made against TEPCO and will be funded by public money as well as contributions from power companies. The government-devised aid plan for TEPCO will include the purchase of its corporate bonds, stocks and assets to support the company’s operations, but analysts warned that uncertainty still surrounded the bill.” >> Read more >> dw-world.de 

+++ Wirtschaftlichkeit geht vor Sicherheit - Der “Stresstest” auf japanisch: Das Atomkraftwerk Onagawa geht wieder ans Netz +++

Quelle: ORF 2 / ZIB 2 / 24.6.2011 / Stresstest auf japanisch - Das Atomkraftwerk Onagawa geht wieder ans Netz, ohne dass die Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen ist. Experte Tanaka warnt vor dem Einschalten des Kernkraftwerks, aber der Betreiber hat seine eigene Kontrollkommission. / “Onagawa: Katastrophenreaktor soll wieder hochgefahren werden” - “Bei der Erdbebenkatastrophe von Japan ist das AKW Onagawa knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Ein Brand konnte gerade noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden. Jetzt soll der Reaktor wieder in Betrieb gehen. Jörg Winter war für die ZIB2 beim AKW, die Ortschaft selbst hat der Tsunami völlig zerstört.”

+++ Nachgelesen: Akira Kuoda, “Post aus Tokio”, Blog, FAZ.net, 17.4.2011 +++

+++ Quelle: FAZ.net /17.4.2011 / “My Decision -17. April 2011, 16:45 Uhr - Dear All,There is a place in Japan called Kobe, which means the gate of God. And now, there is a gate of Hell called Fukushima. I don’t know what will it be but there are always positive side and negative side in things. Like the myth of Pandora’s box, even 9 out of 10 are all negatives, the left one is always something positive. That’s again, our imagination is important. We must find something to hope for with using our strong will and imagination. That’s what I call human intelligence. I decided to move out of my place at the end of May, and will be going somewhere abroad. All I know is that I feel an urge to share my faith with as many people as possible before it’s too difficult to travel for Japanese in terms of radiations. However, I want to come back to Japan anytime I want, that I need to share what I learnt from the world with people in my country. I choose the design for my life with my fullest intensity. All my love, Akira +++ Den Rest des Eintrags lesen »

Japanische AKW’s nicht erdbebensicher? Atomaufsicht steht der Industrie zu nahe… - Fukushima-Telegramm - NZZ Online / ddp 18.5.2011

Quelle: NZZ Online / ddp / 18.5.2011 / Der japanische  Regierungschef  Kan hat laut nzz.ch/ddp “Interessenverquickungen zwischen Atomindustrie und Aufsichtsbehörden” zugegeben. Nach Naoto Kans Mitteilung besteht der Verdacht, “dass das AKW Fukushima Eins die Anforderungen an Erdbebensicherheit überhaupt nicht erfüllte.” / Außerdem gestand der Ministerpräsident Kan ein, dass die staatliche Atomaufsichtsbehörde Japans der Industrie zu nahe steht. Der Unfall im Atomkraftwerk Fukushima I Daiichi hat dies laut Aussage des Regierungschefs deutlich gemacht. Jetzt sei die Einrichtung einer neuen und unabhängigen  Atomaufsicht geplant (NZZ Online/ddp). Lesen Sie weiter auf >>nzz.ch / Den Rest des Eintrags lesen »

FAZ, 13.5.2011 - Japan zahlt 43 Milliarden Euro Staatshilfe für Fukushima-Betreiberfirma Tepco

Quelle: FAZ.net, 13.5.2011 / “Um den Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima vor dem Ruin zu retten, will die japanische Regierung einen Fonds in Höhe von 43 Milliarden Euro auflegen.” /13. Mai 2011 “Tokyo Electric Power (Tepco), die Betreibergesellschaft der Atomreaktoren in Fukushima, kann mit großzügiger finanzieller Hilfe des japanischen Staates rechnen. Wie der Minister für Wirtschafts- und Finanzstrategie, Kaoru Yosano, am Donnerstag in Tokio berichtete, zeichnet sich im Kabinett eine Mehrheit dafür ab, den Betreiber des beschädigten Atomkraftwerks mit umgerechnet 43 Milliarden Euro vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Unumstritten ist das Projekt allerdings nicht.” Lesen Sie weiter auf >> FAZ.net

Fukushima: Heimkehr ins Chaos? - Tepko verspricht Rückkehr zur Normalität in neun Monaten

Quelle: ZDF heute journal, 17.4.2011 / tagesschau.de 17.4.2011  / “Keine gute Idee”, findet der ZDF heute journal-Moderator, sei es gewesen, ausgerechnet zum Zeitpunkt der Veröffentlichung neuer Chaos-Bilder vom havarierten Atomkraftwerk in Fukushima den Einwohnern der vom Kernkraftwerksunfall schwer betroffenen japanischen Region im Südosten von Tokio zu versprechen, dass man in neun Monaten spätestens die Strahlung reduziert und die zerstörten Atomanlagen saniert haben werde. Die Fukushima-Betreiberfirma Tepco hatte - offenbar auf Drängen der japanischen Regierung - der Presse einen Zeitplan für die Fortschritte am schwer beschädigten Kernkraftwerk vorgelegt. Lesen Sie auch: “Japaner misstrauen Tepco-Krisenfahrplan“, >> SPIEGEL ONLINE 18.4.2011  / spiegel.de

tagesschau.de, 17.4.2011 - Bilder - “Die AKW-Ruine von Fukushima”

Quelle: tagesschau.de, 17.4.2011 / “Die AKW-Ruine von Fukushima” / Bild 1 -8