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Archiv der Kategorie Japan

:: “Die Einführung des Einspeisevergütungssystems für Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist ein bedeutender Schritt für den Ausbau des Photovoltaik-Marktes in Japan” - Kyocera plant Photovoltaik-Kraftwerk mit 70 MW im Süden Japans, solarserver.de, 30.4.2012

Quelle: solarserver.de /30.4.2012  / Werbung / :: Goldene Zeiten für die Solarenergie? :: / :: “Die Einführung des Einspeisevergütungssystems für Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist ein bedeutender Schritt für den Ausbau des Photovoltaik-Marktes in Japan” - Kyocera plant Photovoltaik-Kraftwerk mit 70 MW im Süden Japans :: / “(..) Am 10.04.2012 hatte Kyocera eine Übereinkunft zum Bau eines PV-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 70 Megawatt (MW) in Kagoshima City (Süd-Japan) mit der IHI Corporation und der Mizuho Corporate Bank Ltd. (beide mit Sitz in Tokio) gemeldet. Dies sei zugleich der Test für ein neues Geschäftsmodell zur Stromerzeugung im großen Stil. (..)”  Lesen Sie weiter auf >> solarserver.de

“Japan’s last operational reactor, on the northern island of Hokkaido - will go offline on 5 May” - NewScientist, 28 April 2012

Source: newscientist.com, ” / 28.4.2012 / “Japan’s last operational reactor, on the northern island of Hokkaido - will go offline on 5 May” - NewScientist, 28 April 2012: (..) But with a third of Japan’s energy previously nuclear, political pressure to reopen the reactors is mounting. Last week the country’s prime minister, Yoshihiko Noda, laid out the case in The Washington Post. He argues that importing energy is a crippling cost to industry. Den Rest des Eintrags lesen »

“Die neue Schützhülle über dem Unglücksreaktor wird eine Spannweite von 257 Metern und eine Höhe von 109 Metern haben” - 26 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl beginnen die Bauarbeiten, dw.de, 26.4.2012

Quelle: dw.de /26.4.2012 /   “Die neue Schützhülle über dem Unglücksreaktor wird eine Spannweite von 257 Metern und eine Höhe von 109 Metern haben - 26 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl beginnen die Bauarbeiten über dem zerstörten vierten Block des stillgelegten Atomkraftwerks im Norden der Ukraine”, dw.de, 26.4.2012 /Kommentar 1000news.de: Der aufmerksame Beobachter darf verblüfft sein, Den Rest des Eintrags lesen »

Japan plant Offshore-Windpark an der Meeresküste von Fukushima - derstandard.at, 14.2.2012

Quelle: derstandard.at / DER STANDARD aus Wien in Österreich berichtet am 14. Februar unter Berufung auf die Nachrichtenagentur APA , dass eine Gruppe japanischer Unternehmen im Meer vor der  japanischen Provinz Fukushima einen Windpark bauen will. Bereits ab Ende März 2012 soll, der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press zufolge, damit begonnen werden. Die Anlage soll 12.000 Kilowatt erzeugen und angeblich mehr als 100.000 Haushalte versorgen. Die japanische Regierung unterstützt das Projekt mit Mitteln aus dem Wiederaufprogramm des Industrieministeriums./ Lesen Sie weiter auf >> derstandard.at

Ein Jahr danach: Das Fukushima-Telegramm auf 1000news.de >> news-online.de :: wissen, was zählt <<

Quelle: 1000news.deSeit einem Jahr auf 1000news.de: Das Fukushima-Telegramm 2012

Fukushima-Telegramm März 2012:”Heute sind sechzig Prozent der Japaner gegen Atomkraft” - 3sat TV Gert Scobel, 8.3.2012

Quelle: 3sat TV / www.3sat.de/scobel /1000news.de / März 2012 /Der Atomexperte Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz) kommentiert im Interview mit Gert Scobel am 8.3.2012 auf 3sat TV die aktuelle Lage in Fukushima: Jetzt ist der Reaktor Nr. 4 zum gefährlichsten Teil der Anlage geworden, weil man - durch neue fotografische Aufnahmen dokumentiert - festgestellt hat, dass fünfzehntausend alte Kernbrennstäbe aus der Produktion mehrerer Jahre im für die Kühlung und Lagerung vorgesehenen, aber beschädigten Hochbehälter absturzgefährdet sind.

Die Folge einer dadurch ausgelösten neuen Atomkatastrophe in Fukushima könne eine Verstrahlung der Umwelt bis in die Entfernung von 250 km sein. Dann wäre auch die japanische Haupstadt Tokio direkt betroffen. Den Rest des Eintrags lesen »

Programmhinweis: “Japan - Land ohne Zukunft?”, 3sat TV, 8.3.2012, 20.15h / Gert Scobel, 8.3.’12, 21h

Quelle: 3sat.de / 8.3.2012 / “Japan - Land ohne Zukunft?” / Der Programmankündigung auf 3 sat.de zufolge haben “regierungsunabhängige Wissenschaftler in Japan (..)” in den ersten acht Wochenen nach dem Atomunfall in Fukushima (März 2011) eine Landkarte der von der radioaktiven Strahlung erfassten Gebiete erstellt. Dabei begegneten die Experten sowohl den bereits evakuierten Einwohnern aus der Region Fukushima als auch denen, “die sich gegen die Evakuierung wehren: Alte Menschen, die ihre Haustiere nicht zurücklassen möchten, Bauern, die ihr Saatgut und ihre Pflanzen wegwerfen, Kinder, die nun Sportunterricht im Klassenraum haben, weil der Aufenthalt im Freien gefährlich ist (..)” Lesen Sie weiter auf >> 3sat.de

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“Schaffen wir die Energiewende? - Man macht nicht unter einem Windrad Urlaub” - Peter Voß befragt Ranga Yogeshwar im Interview auf 3sat TV am 27.2.2012

Quelle: 3sat.de / 3sat TV / 27.2.2012 /”Wir müssen”, antwortet Yogeshwar und auch Peter Voß ist optimistisch,”dass das Umdenken begonnen” hat. Dem Fernsehinterview am 27.2.2012 auf 3sat TV zufolge ist es aber langfristig gar keine Frage der Einsicht, sondern der ökonomischen Zwänge, weniger Energie zu verbrauchen, die bisherigen Ressourcen effektiv zu nutzen und neue Quellen der Energieerzeugung bald zu erschließen. “Die Japaner werden aber nicht auf Atomkraft verzichten”, stellt Peter Voß fest, aber  sein Gast erinnert daran, dass in Deutschland zum Beispiel durchaus schon jetzt ebenso viel Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen ist wie bisher aus Atomenergie erzeugt wurde. “Da verändert sich eine Perspektive“, erklärt Yogeshwar und verweist darauf, dass auch in Frankreich die Diskussion um Alternativen der Energieerzeugung begonnen hat. Langfristig ist nach Yogeshwar auch die neue Energieerzeugung keineswegs teurer als die bisherige. Sein Gastgeber dagegen sorgt sich um die Schönheit der Landschaft: Den Rest des Eintrags lesen »

“In Ostjapan haben die Menschen genaue Strahlenkarten erstellt und ihr Leben dementsprechend angepasst. In Hotspots wie einigen Stadtteilen der mehr als 60 Kilometer von dem AKW entfernten Stadt Fukushima spielen Kinder nur drinnen, in geringer verstrahlten Gebieten wie dem 25 Kilometer nördlich der Meiler gelegenen Mina-Soma auch draußen.” - derStandard.at, 21.2.2012

Quelle: derstandard.at   / 21.2.2012 / “In Ostjapan haben die Menschen genaue Strahlenkarten erstellt und ihr Leben dementsprechend angepasst. In Hotspots wie einigen Stadtteilen der mehr als 60 Kilometer von dem AKW entfernten Stadt Fukushima spielen Kinder nur drinnen, in geringer verstrahlten Gebieten wie dem 25 Kilometer nördlich der Meiler gelegenen Mina-Soma auch draußen.” - Lesen Sie weiter auf >> derstandard.at

+++ Fukushima-Telegramm / Ein Jahr nach der Atomkatastrophe: Können die Ruinen von Fukushima Daiichi einem erneuten starken Erdbeben widerstehen oder muss mit einem neuen nuklearen Unfall gerechnet werden? +++ dradio.de

Quelle: dradio.de /14.2.2012  /1000news.de: Ein Jahr nach der Atomkatastrophe: Können die Ruinen von Fukushima Daiichi einem neuen starken Erdbeben widerstehen oder  muss mit einem neuen nuklearen Unfall gerechnet werden?  / Der Deutschlandfunk / “Forschung aktuell” berichtet auf der Website dradio.de, dass japanische Seismologen aktuell eine ungünstige Prognose für die Folgen eines möglichen neuen Erdbebens in der Nähe des im März 2011 havarierten Atomreaktors Fukushima Daiichi abgeben.  Das hängt damit zusammen, dass die geologischen Verhältnisse in der Umgebund von Fukushima sich verändert haben. Die japanischen Forscher leiten ihre Erdbeben- bzw. Atomwarnung von einem der Lage in Fukushima sehr ähnlichen Vergleichsfall ab (Iwaki-Beben vom April 2011), der Anlass zur Sorge gibt, dass auch in der unmittelbaren Nähe von Fukushima Daiichi neue Erdbeben mit der Folge erneuter zusätzlicher Verstrahlung auftreten könnten. Offenbar stellen beschädigte und sogar ’stillgelegte’ Atomanlagen ein erhebliches Risiko für Mensch und Umwelt dar. Lesen Sie weiter auf >>  dradio.de

“Seit der Katastrophe von Fukushima waren in Japan bereits 43 von 54 AKW abgeschaltet, weil sie einem „Stresstest“ unterzogen wurden. Jetzt wurden fünf weitere Kraftwerke vom Netz genommen. Auch die restlichen sechs Atommeiler müssen bis Ende Mai 2012 abgeschaltet werden. Viele Japaner staunen, dass trotzdem kein Licht ausgeht.” Franz Alt, Dezember 2011

Quelle: sonnenseite.com / 27.12.2011 /

“Serious errors in how the disaster was handled” - Japan’s regulating agency had no clear plan for the Fukushima scenario, dw-world, Dec. 26, 2011

Source: dw-world.de / 26.12.2011 / “Nine months after the tsunami that crippled Japan’s Fukushima nuclear power plant and triggered a nuclear disaster, an independent committee has uncovered serious errors in how the disaster was handled.” /Read more on >> dw-world.de

Neun Monate nach Fukushima: “Kaltabschaltung” - Mythenbildung statt Sicherheit? sonnenseite.com

Quelle: sonnenseite.com / Franz Alt / 16.12.2011 / 1000news.de / Redaktion 1000news.de - news-online.de :: wissen was zählt / Neun Monate nach dem Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima /Japan bleiben viele Frage offen. Konnten die Prozesse der Kernschmelze im Atomkraftwerk vollständig gestoppt werden? Lässt sich verhindern, dass große Teile der Region Fukushima auf Dauer verstrahlt und die Einwohner auf Jahrzehnte gesundheitlich gefährdet sind? Ist das Sicherheitsmanagement für die übrigen Kernkraftwerke in Japan grundlegend verbessert und erneuert worden? Handelt es sich bei der Katastrophe in Fukushima um menschliches Versagen oder ist die Technik der Stromerzeugung mit Atomkraftwerken grundsätzlich gefährlich? Sind die Probleme mit der Entsorgung und Entseuchung der atomar vergifteten Böden und Gewässer einschließlich des Meerwassers gelöst oder derzeit nur aufgeschoben worden? Wurde die Öffentlichkeit in Japan und weltweit angemessen informiert und aufgeklärt? Den Rest des Eintrags lesen »

Programmhinweis: “Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - Arbeiter in Fukushima”, ZDF, FRONTAL 21, 4.10.2011, 21.45h

Quelle: zdf.de / ZDF, Frontal 21 /  Dienstag, 04.10.2011 21:00 - 21:45 Uhr - VPS 04.10.2011 21:00 / Wiederholung am Di , 11.10.2011, 21.15 Uhr und Mi, 12.10.2011, 00.45 Uhr / “Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - Arbeiter in Fukushima / Mangelhaft ausgebildet, ungenügend ausgerüstet - so schickt TEPCO Arbeiter in das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima. Mit umgerechnet rund 1000 Euro pro Arbeiter und Tag kalkuliert der Stromkonzern. Bei den zumeist über Sub- und Subsubunternehmen angestellten Arbeitern kommen in manchen Fällen nicht einmal 100 Euro an. Den Rest des Eintrags lesen »

“Bürgermeister der betroffenen Ortschaften äusserten sich skeptisch. Die Region müsse erst dekontaminiert werden, bevor die Einwohner zurückkehren könnten” - Japans Regierung und die atomare Strahlung II - nzz.ch, Oktober 2011

Quelle: nzz.ch / 1. Oktober 2011 /”(..) P. K. Tokio ⋅ Japans Regierung hat am Freitag die Evakuierungsempfehlung für die Zone in einem Radius von 20 bis 30 Kilometern um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi aufgehoben. Die Lage im Kernkraftwerk sei relativ stabil und die Ortschaften hätten Pläne zur Dekontaminierung vorgelegt, hiess es zur Begründung. Den Rest des Eintrags lesen »

Fukushima im September 2011 - Neue Kernschmelze trotz Kühlung? ARD, Tokio, 11.9.2011

Quelle: tagesschau.de, 11.9.2011 / “(..) Hajimu Yamana, der die Kommission zur Stilllegung und Entsorgung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 leitet, befürchtet: “Der Reaktor 1 ist sehr nahe an einer kompletten Kernschmelze. Nummer 2 und 3 teilweise, aber nicht zu einem geringen Teil. Es ist klar, dass sich das geschmolzene Material im Block 1 bereits durchgefressen hat und auf den Boden des Behälters zur Eindämmung gefallen ist. Bei 3 und 2 bin ich mir nicht sicher. Es gibt noch keine verlässlichen Daten dazu, aber die Möglichkeit ist ziemlich hoch.”(..)”  Lesen Sie weiter auf >> tagesschau.de

Japan ändert seine Energiepolitik - Sonnen- und Windkraft, Biomasse und Gaskraftwerke sollen den Atomausstieg ermöglichen, NZZ

Quelle: nzz.ch, 3. Septmeber 2011 /NZZ, Kawasaki:  “Der scheidende japanische Regierungschef Kan hat ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien durch das Parlament gedrückt. Es legt die Basis für eine radikale Änderung der Stromgewinnung in Japan. - Carsten Germis, Kawasaki” Den Rest des Eintrags lesen »

+++ Nachgelesen 2.8.2011: “Die tatsächlichen Werte könnten sogar noch deutlich höher liegen” - mehr als zehn Sievert pro Stunde Strahlung in Fukushima? +++

Quelle: tagesschau.sf.tv / Schweizer Fernsehen / 2.8.2011 /”(..)

Wie viel Strahlung verträgt der Mensch?

ab 0,5 Sievert: erhöhtes Krebsrisiko (7,5%)

1-2 Sievert: 10% sterben nach sechs Wochen

3-4 Sievert: 50% sterben an der Strahlendosis

ab 6 Sievert: Sterblichkeitsrate 100%, Lebenserwartung (LEW): vier Wochen Den Rest des Eintrags lesen »

FAZ.net, 4.8.2011 - „Derzeit arbeiten aber nur noch 17 von 54 japanischen Atomkraftwerken“ - Produktion von Mischoxid-Brennelementen im britischen Sellafield wird eingestellt

Quelle: FAZ.net, 4.8.2011 /FAZ “Die britischen Atombehörden wollen einen Teil der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield stilllegen. Indirekt ist dies die Folge der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima.” / Lesen Sie weiter auf >> FAZ.net

+++ Nachgelesen: “Über das Kriegsende, das keines war” / perlentaucher.de, 2005 +++

Quelle: perlentaucher.de / 04.05.2005  /”Über das Kriegsende, das keines war”,Von Arno Widmann / “Über das Kriegsende, das keines war” /”(..) Am 8. Mai 1945 war der Krieg nämlich keineswegs zu Ende (..). Es ist unser eurozentrisches Gedächtnis, das den 8. Mai als Ende des Krieges feiert. In Asien wurde weiter gekämpft. Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki* fielen erst Monate später. Für viele - nicht nur unter den Verwandten der Opfer - sind sie und nicht Nationalsozialismus und Stalinismus das Jahrhundertereignis. (..) (*6. und 9. August 1945)”  Lesen Sie weiter auf >> perlentaucher.de

“Mehrere Zehntausend Menschen verglühten im Bruchteil einer Sekunde” - Der Abwurf der ersten Atombombe “Little Boy” auf Hiroshima, Japan, 6. August 1945

Quelle: zdf.de / ZDF History /  “In den frühen Morgenstunden des 6. August 1945 hob die B-29 “Enola Gay” von der japanischen Insel Tinian in Richtung Hiroshima ab. An Bord war die erste einsatzfähige Uran-Bombe aus dem Manhattan-Project. Ihre Erbauer in Los Alamos hatten ihr den Codenamen “Little Boy” gegeben. Am Morgen traf der nukleare Höllenapparat seine Opfer ohne Vorwarnung.  Mehrere Zehntausend Menschen verglühten im Bruchteil einer Sekunde. Für die, die überlebten, begann ein oft jahrelanger Leidensweg. “Little Boy” wurde vom US-Militär in Nachhinein als ineffizient eingestuft. Die Kernspaltung erfasste weniger als zwei Prozent des verwendeten Urans. Die Wirkung war dennoch apokalyptisch: 70 Prozent der Stadtfläche von Hiroshima wurden zerstört.” Lesen Sie weiter auf >>  zdf.de

+++ Fukushima-Telegramm, 2.8.2011: “Wieder alarmierende Strahlenwerte in dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima gemessen”, FOCUS Online, 2.8. +++

Quelle: FOCUS, focus.de, 2.8.2011 /”(..)Neue Strahlenrekorde im Kraftwerk” / “Indes sind in den letzten Tagen wieder alarmierende Strahlenwerte in dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima gemessen worden. Offenbar gibt es ein Leck in einem der Gebäude, das als Deponie für radioaktiv verseuchtes Wasser dient. In einem eigentlich leeren Nebengebäude wurden bereits am Samstag 700 Tonnen des verseuchten Wassers aufgespürt. Gemessen wurden 19 000 Becquerel Cäsium 134 auf einen Kubikzentimeter sowie 22 000 Becquerel Cäsium 137 – beides extrem hohe Werte.Außerdem teilte der AKW-Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) am Dienstag mit, auch in einem Lüftungsschacht seien mehr als zehn Sievert gemessen worden. Bereits am Vortag waren am Boden des Schachts ähnlich hohe Werte festgestellt worden. Der Schacht ist nach Tepco-Angaben deshalb so verstrahlt, weil er unmittelbar nach dem Unglück vom März dazu benutzt worden war, Druck aus dem Reaktorbehälter 1 abzulassen. Dort war nach heutigem Informationsstand die Kernschmelze bereits in vollem Gange.(..)”

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