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Archiv der Kategorie Afghanistan

Nachgelesen - Thema Iran, Atomprogramm, 2012: “Man weiß wenig über die Intentionen dahinter. Es wird natürlich vermutet, weil es viele Unregelmäßigkeiten gab, dass das Programm eine militärische Dimension hat.”, dradio.de, 2012

Quelle: dradio.de / 2012 /Kommentar 1000news.de: Wenn Experten selbst nur vermuten, was die Tatsachen sein könnten, gewinnen regelmäßig und international verbreitete kurze Nachrichten und Interpretationen zur aktuellen Weltlage, zu Krieg und Frieden eine unverhältnismäßig große Bedeutung. Mit der Zeit glauben wir nämlich, was am häufigsten gesendet und wiederholt wurde.
Auch bei der 2012 wieder gestellten Frage, ob der Iran Atomwaffen bauen, besitzen oder in der Zukunft gar benutzen will, bieten die westlichen Medien ihren Lesern, Hörern und Zuschauern seit Jahren mehr Spekulationen als Tatsachen an. Den Rest des Eintrags lesen »

1000news.de :: Frieden in Sicht? - Was Friedensforscher zum Krieg und Nahostexperten zum Frieden sagen I - Harald Müller und Michael Lüders

Quelle: / michael-lueders.de /”(..) Jedem Krieg geht die Dämonisierung des Gegners voraus. Dieser Gegner gilt wahlweise als Bedrohung des Friedens, der Sicherheit oder bestehender Werte ganz allgemein. Vorzugsweise wird seinem Handeln Legitimität wie Rationalität abgesprochen. Verhandlungslösungen erscheinen dementsprechend als naive Friedensträumerei, als „Appeasement“, oder schlichtweg als Zeitverschwendung.
Auch vor propagandistischen Erfindungen schrecken jene, die Krieg zu führen entschlossen sind, nicht zurück. Erinnert sei etwa an die nicht vorhandenen „Massenvernichtungswaffen“ Saddam Husseins, die 2003 den US-geführten Einmarsch in den Irak nach außen hin begründeten. Mittlerweile gilt der Irakkrieg als größter außenpolitischer Fehler Washingtons seit Vietnam. Und auch der Afghanistankrieg droht in einem Desaster zu enden. Die Kosten beider Kriege haben zudem maßgeblich zum wirtschaftlichen Niedergang der USA beigetragen (…)”  Lesen Sie weiter auf >> michael-lueders.de

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Quelle:  hsfk.de / Harald Müller, 2010: “(..) Wen wundert es, dass Israel den Iran sehr genau im Auge behält? Denn er, insbesondere der iranische Präsident Ahmadinejad, liefert Israel seit Jahren viele Gründe, sich bedroht zu fühlen. Hetztiraden, die alle antisemitischen Klischees bedienen, verbunden mit unverblümten Drohungen gegen die Existenz Israels und das kaum verhüllte Streben nach Atomwaffen, schaffen eine Atmosphäre permanenter Anspannung.
Die verbalen Attacken als reine Rhetorik abzutun, mutet schon fast fahrlässig an. - Der Westen allerdings, allen voran die Obama-Regierung, reagiert merkwürdig verhalten auf diese Drohkulisse…  / Den Rest des Eintrags lesen »

“Ist der Krieg verloren?” - Deutsche Soldaten zweifeln am Sinn des Afghanistan-Einsatzes - NDR Fernsehen, Panorama, 15.3.2012

Quelle: ndr.de / 15.3.2012 /”(..)Nach zehn Jahren Krieg und immer intensiveren Feuergefechten verrohen immer mehr Soldaten. Irgendwann wird es schwer zu erkennen, welcher Soldat noch einsatzfähig ist und wer nicht. Panorama hat mit Soldaten und Afghanistan-Kennern gesprochen, die beschreiben, wie sich im Krieg die Seele verändert, wie man abstumpft und am Einsatz in Afghanistan immer mehr zweifelt.(..)” Lesen Sie weiter auf >> ndr.de

“In Deutschland spricht man nicht gern über Krieg” - dradio.de im Interview mit Prof. Harald Müller, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF)

Quelle: dradio.de /27.2.2012 /Deutschlandradio, Campus und karriere, 27.2.2012: “(..)In Deutschland spricht man nicht gern über Krieg. Die meisten führenden Politiker haben sich lange Zeit gescheut, das Wort für den Afghanistaneinsatz überhaupt in den Mund zu nehmen, und in der Bevölkerung ist der Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch oder im Kampf gegen Piraten vor Somalia sowieso kein Thema. Das findet jedenfalls Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière. Er wünscht sich mehr sicherheitspolitische Debatten vor allem an den Hochschulen in Deutschland. Er erkenne keinen großen intellektuellen Beitrag der deutschen Universitäten in der Frage von Krieg und Frieden. Ein schwerer Vorwurf, der sich auch an Harald Müller richtet. Er ist Professor für Sicherheitspolitik an der Goethe-Uni Frankfurt und Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.(..)”
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“Wir müssen überlegen, wie kam’s dazu…” / Tanja Menz, Mutter eines im jungen Bundeswehrsoldaten zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr

Quelle: Günther JAUCH, 11.9.2011 / 66 Prozent der in einer neuen Umfrage von Infratest Dimap befragten Bundesbürger sprechen sich für einen “sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan” aus / 32 Prozent sind dagegen, 2 Prozent der Befragten äuzßerten keine Meinung / Und Tanja Menz, Mutter eines jungen, im  Afghanistaneinsatz der Bundeswehr getöteten Bundeswehrsoldaten, will nicht an Racheoder Vergeltung denken, sondern will wissen, wie es dazu kam, dass ihr Sohn von einem 19jährigen Afghanen getötet wurde und was dieser erlebt hat, um selbst zum Angriff auf den fast gleichaltrigen Deutschen bereit zu sein. ARD: “Zehn Jahre nach den Terroranschlägen erlebt Tanja Menz ihren ganz persönlichen Schicksalsschlag: Ihr Sohn Konstantin stirbt im Afghanistan-Einsatz. Im Februar 2011 wurde er zusammen mit zwei Kameraden von einem vermeintlich verbündeten Afghanen erschossen. Bei Günther Jauch erzählt sie ihre Geschichte.” Lesen Sie weiter auf >> daserste.ndr.de

Welche Rolle sollen deutsche Soldaten in der Zukunft übernehmen? I - Die HSFK dokumentiert…

Quelle: hsfk.de / “Demokratie, Streitkräfte und militärische Einsätze: Der “zweite Gesellschaftsvertrag” steht auf dem Spiel - Harald Müller, Marco Fey, Sabine Mannitz und Niklas Schörnig untersuchen in HSFK-Report 10/2010 warum die zunehmende Zahl der Auslandseinsätze der Bundeswehr das Verhältnis von Gesellschaft, Regierung und Streitkräften belasten. Den Rest des Eintrags lesen »

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