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“Es ist in unserem Interesse, dass die arabischen Völker in Frieden und Eintracht leben” - Russlands Außenminister stellt sich auf die Seite der syrischen Regierung
Dieser Eintrag stammt von admin Am 8.2.2012 @ 00:32 In China, Der arabische Frühling, Syrien, Arabien, Außenpolitik, international, Wirtschaft, Militärpolitik | Kommentarfunktion deaktiviert
Quelle: FAZ.net / hr2 Kulturradio / Text: 1000news.de / “Es ist in unserem Interesse, dass die arabischen Völker in Frieden und Eintracht leben” - Russland stellt sich in der ersten Woche des Februar 2012 nach seinem Veto im Weltsicherheitsrat (UN) auf die Seite der syrischen Regierung Assad und fordert Reformen und einen neuen Einsatz der Beobachter der Arabischen Liga in Syrien. Während in der Stadt Homs unvermindert weiter gekämpft wird und die Regierung gegen die “freie syrische Armee” weiter militärisch vorgeht,
bezeichnet Russlands Außenminister Lawrow das Treffen mit dem syrischen Präsidenten als “sehr nützlich”. Assad will sich demnach ‘für ein Ende der Gewalt’ einsetzen und mit der Opposition ins Gespräch kommen. Inzwischen gehen die Kämpfe weiter (Panzereinsätze in Homs).
Ruth Kirchner (ARD-Korrespondentin in Peking) berichtet am 7.2.2012 im Hessichen Rundfunk aus der chinesischen Hauptstadt, dass man in China nach der Erfahrung mit der UN-Resolution für die Intervention in Libyen 2011 auch nicht einmal durch eine Stimmenthaltung dazu beitragen wolle, dass der Sicherheitsrat nach der Befürchtung der chinesischen Regierung “zu einem Werkzeug des Westens” werde. Das Syrien-Veto Chinas folgt dem chinesischen Prinzip der Nichteinmischung, mit dem die Volksrepublik - neben wirtschaftlichen Interessen am Handel mit Syrien - verhindern will, dass die Demokratiebewegungen in Arabien und Nordafrika auf das eigene Land übergreifen. Russland seinerseits habe - neben dem Interesse an Waffengeschäften - in der Syrien-Frage geostrategische Interessen zu verteidigen. / Text: 1000news.de / Quelle: FAZ.net / ARD /hr2.de /
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Karin Leukefeld berichtet Ende Januar 2012 für die Zeitung Neues Deutschland über den Kommentar des syrischen Experten George Jabbour, der feststellt, dass sich Syriens Schicksal in Homs und in New York entscheiden werde. Nach seiner Auffassung sind es die USA, die nicht aktiv werden wollen und behaupten, keinen Einfluss auf die gegen die Regierung Assad vorgehenden Kämpfer zu haben. Jabbour erwartet, dass wegen der Präsidentschaftswahlen in den USA und Frankreich noch lange keine Fortschritte im Syrien-Konflikt zu erwarten seien. (neues deutschland, 27.1.2012)
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