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“Strikt ökonomisch” - Haben Henry Ford, James D. Mooney (GM) und Tom Watson (IBM) Hitlers Zweiten Weltkrieg erst möglich gemacht? - einsextra TV, Wdhlg. 29.1.2012

Dieser Eintrag stammt von admin Am 29.1.2012 @ 00:43 In Programmhinweis, Außenpolitik, USA, Friedensforschung, Geschichte - History, TV und Radio, Wirtschaft, Medien, Deutschland politisch, Militärpolitik, Wissenschaft, Archiv | Kommentarfunktion deaktiviert

Quelle:
einsextra.de
/ ARD / 29.1.2012 / Strikt ökonomisch - Haben Henry Ford,  James D. Mooney (GM) und Tom Watson (IBM) Hitlers Zweiten Weltkrieg erst möglich gemacht? /”(..) Henry Ford, der legendäre Autobauer, der GM Manager James D. Mooney und der IBM Boss Tom Watson wurden von Hitler für ihre Verdienste um das III. Reich mit dem Großkreuz des deutschen Adlerordens ausgezeichnet, dem höchsten Parteiorden für Ausländer. Zu diesem Zeitpunkt, 1937 und 1938, lief Hitlers Rüstungsmaschine bereits auf vollen Touren. Die deutschen Töchter dieser amerikanischen Konzerne, Opel, die Ford Werke AG und Dehomag, hatten sich bereitwillig in die Kriegsvorbereitungen des ‘Führers’ integrieren lassen.
Ohne die von Opel und Ford produzierten Lastwagen und Kettenfahrzeuge hätte Hilter weder die Tschechoslowakei besetzen noch Polen und Frankreich überrennen können. (..)” Lesen Sie weiter auf >>  einsextra.de

Kommentar: Die für den Zweiten Weltkrieg Adolf Hitlers grundlegenden logistischen Voraussetzungen sind nach neuerer Erkenntnis (Bayerischer Rundfunk 2003)  keineswegs nur deutscher Technologie und Organisation zu verdanken, sondern einer intensiven Zusammenarbeit mit us-amerikanischen Firmen. Da diese “strikt ökonomisch” vorgingen und bei der Auswahl ihrer ausländischen Großkunden keine politischen Vorbehalte hatten, konnten Opel, Ford und die deutsche IBM-Tochter Hollerith mit den Feldzügen des deutschen Diktators  gute Geschäfte machen. Erst spät erkannten manche Politiker und Wirtschaftsführer in den USA, dass die ökonomische Kooperation mit den zu Kriegsgegnern gewordenen Nationalsozialisten politisch eher unpassend war. Der Dokumentation des Bayerischen Fernsehens (BR) aus dem Jahre 2003 zufolge konnten die gleichen Firmen, die vorher mit dem “Dritten Reich” zusammengearbeitet hatten, ihre Arbeit in Deutschland schon bald nach Kriegsende fortsetzen. (c) sfu 2006-2012


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