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Der 11. 9. 2001 und die Medien II - Neue Zürcher Zeitung, “Boten in der Schusslinie”, nzz.ch, 6.9.2011

Dieser Eintrag stammt von admin Am 11.9.2011 @ 00:02 In USA, Kommentar2, Arabien, Großbritannien, Naher Osten, Webseiten+++, Außenpolitik, Deutschland politisch, Militärpolitik, international, Journalismus, Medien | Kommentarfunktion deaktiviert

Quelle: nzz.ch, 6.9.2011 / “Boten in der Schusslinie” / “(..) Die Medienjahre nach den Anschlägen auf die USA waren gekennzeichnet durch Tote, Geiselnahmen, Manipulations- und Druckversuche, Landesverweise, einseitige Berichte, konkurrenzbedingte Aufbauschungen, Falschinformationen und Rücktritte. Nach der US-Invasion im Irak im März 2003 kamen dort Dutzende Journalisten und Medienmitarbeiter um. Ein Mitarbeiter des «Wall Street Journal» wurde von seinen Entführern grausam ermordet; andere Geiselnahmen endeten mit einer Freilassung. Ferner wurden missliebige Journalisten und Medien durch Landesverweise zum Schweigen gebracht.
Die «Heimatfront» blieb nicht verschont. Betroffen waren besonders jene Länder, an deren Spitze die Wortführer der Irak-Invasion standen: die USA und Grossbritannien. Unter dem Schock der Terroranschläge verhielten sich vor allem die US-Medien zuerst regierungstreu und gutgläubig. In einem «Klima des Respekts» nahmen sie ihre Wächterrolle kaum mehr wahr. Das Ausbleiben des Erfolgs im Irak stärkte jedoch das Misstrauen gegenüber den Argumenten und Taten der Exekutive.(..)”


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